Von Tweets zu Toots.

Community-Building in Zeiten von Twitter und Co.

Seit Mai 2010 war der Kurznachrichtendienst Twitter einer der Services, die mich mit der Welt verbunden haben. Freundliche, interessante und inspirierende Menschen waren hier ebenso zu finden, wie Nachrichten aus aller Welt. Tatsächlich sind sie es bis heute, Twitter arbeitet lediglich hart daran, für Nutzerinnen und Nutzer wie mich unbenutzbar zu werden

Kontakt mit der „Familie“

Die WordPress-Community als meine Wahl-Familie zu bezeichnen, mag pathetisch klingen, entspricht aber ziemlich genau meinem Empfinden. Und wie der Zufall es will, ist Twitter in der deutschen ebenso wie in der globalen Community ein beliebtes Kommunikationsmedium. Das ist für mich im Moment einer der Hauptgründe, Twitter noch nicht den Rücken zu kehren. Doch mit etwas Glück, könnte es für uns alle eine echte Alternative geben.

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Wir haben wpSEO gerettet, wir wissen es nur noch nicht.

Wer mich 2015 nach einem guten SEO-Plugin für WordPress gefragt hat, bekam innerhalb eines Sekundenbruchteils eine ganz definitive Antwort: wpSEO, das kostenpflichtige Plugin von Sergej Müller. Nach Sergejs Weggang und dem Verkauf begann jedoch der langsame Tod des Plugins. Dabei ist die Lösung für eine effektive Weiterentwicklung des Plugins denkbar einfach.

Rückblick 

In der Zeit nach Sergejs Weggang aus der Community herrschte einiges Stühlerücken. Die kostenfreien Plugins aus seinem Portfolio wurden dem Pluginkollektiv übergeben. Die Truppe kümmert sich bis heute – wenn auch in leicht veränderter Zusammensetzung – um die Plugins. Der WP LETTER, Sergejs kostenfreier WordPress-Newsletter, fand bei mir ein neues Zuhause und erscheint auch heute (fast immer) regelmäßig.

wpSEO hing lange Zeit in der Schwebe. Es war als Bezahl-Plugin auf dem deutschen Markt etabliert und für einen geringen zweistelligen Betrag als Lifetime-Lizenz erhältlich. Was Sergej im Gegenzug immer an Aktualisierungen und vor allem Support geliefert hatte, war das Geld mehr als wert. Als dann schließlich klar war, dass ein nicht ganz unbekannter SEO-Mensch die weitere Pflege von wpSEO übernehmen würde, war ich – und mit mir viele andere – erst einmal vorsichtig optimistisch.

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Von Pflänzchen und Pflanzen

Es hat sage und schreibe 10 Jahren der Arbeit mit (und an) WordPress bedurft, bevor ich mich zu diesem Schritt überwinden konnte. Ein eigenes Plugin im WordPress.org-Verzeichnis. Höchste Zeit also, dass wir über „Impressum” reden.

An einem kalten Tag Ende Oktober 2017 saßen mein guter Freund Matze und ich zusammen in Stuttgart und hatten die fixe Idee. „Mal eben” ein kleines WordPress-Plugin basteln. In der Theorie klang es relativ einfach: ein Plugin,  das einen Impressums-Generator direkt in das WordPress-Backend holt. Doch schon nach kurzer Zeit stellte sich raus: so etwas kann man entweder schnell programmieren oder richtig, wir entschieden uns für letzteres und haben im vergangenen halben Jahr den einen oder anderen Tag Arbeit und diverse Gläser Mate, Red Bull und Gin in das Plugin versenkt.

Show and Tell

Doch bevor ich mich zu lange in die Entstehungsgeschichte versteige, kommen wir doch lieber direkt zur Sache. Das Plugin, das am Ende aus unserer Idee entstanden ist, trägt den schlichten Namen Impressum und kann aus dem WordPress.org-Verzeichnis heruntergeladen oder direkt über Plugins > Installieren über das WordPress-Backend eingespielt werden.

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Euer Datenschutz kotzt mich an – Spam-Schutz in Zeiten der DSGVO

Die neue europäische Datenschutz-Grundverordnung ist dieser Tage in aller Munde. Kaum ein Kundengespräch kommt ohne die ominöse Buchstabenkombination aus. War es jetzt DSVGO, DGSVO oder DSGVO? Scheißegal, ab 25. Mai wird es ernst, was den Datenschutz angeht, und das ist gut so.

Wer jetzt konkrete Handlungsanweisungen von mir erwartet, wird vom folgenden Beitrag enttäuscht werden. Ich interessiere mich ausreichend für das Thema, um meine WordPress-Installationen, die von Freunden, Bekannten und Kunden bis zum 25.5. auf Linie zu bringen, aber mein Interesse reicht nicht aus, mich durch elende Gesetzestexte zu quälen und das ganze hier wiederzukäuen. Das können andere besser. Ich möchte über ein einziges WordPress-Plugin schreiben, das im Moment wieder in vielen Artikeln auftaucht: Antispam Bee.

Antispam Bee ist eines der Plugins, die von einer Gruppe names „Pluginkollektiv” betreut und weiterentwickelt werden. Das Pluginkollektiv besteht aus WordPress-Entwicklerinnen und -Entwicklern, die sich zum Ziel gesetzt haben, die hervorragenden Plugins von Sergej Müller zu pflegen und für die vielen hunderttausend Nutzer auf dem bestmöglichen Stand zu halten. Kleiner Disclaimer: ich selbst gehöre dem Pluginkollektiv an, bin im Folgenden also nicht nur unbeteiligter Dritter.

Der Kniff an Antispam Bee – wie an allen Plugins des Kollektivs: es ist von Anfang für den deutschen und europäischen Datenschutz konzipiert und heute deshalb die perfekten Lösungen für alle, die ihre Seiten etwas konformer mit der DSGVO machen wollen.

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Le Meetup c’est moi

Mit der Gründung des WP Meetup Frankfurt Ende 2012 ist für mich ein neuer Lebensabschnitt angebrochen. Von den ersten Treffen in kleiner Runde bis zu den jüngsten Meetups mit mehreren dutzend Besuchern habe ich keines der letzten 62 Treffen verpasst. Doch jetzt wird es Zeit, für einige Veränderungen.

Über Meetups

WordPress-Meetups sind lokale treffen von Anwenderinnen und Anwendern, Entwicklerinnen und Entwicklern sowie allen, die sich irgendwie für das Open Source Content-Management-System WordPress interessieren. In den letzten fünf Jahren habe ich als aktives Mitglied der lokalen Community in Frankfurt jeden Monat ein solches Treffen organisiert.

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Blick in die Zukunft: WordPress und der Gutenberg-Editor

Wer sich ein wenig mit WordPress beschäftigt, wird zumindest am Rande schon von den Änderungen gehört haben, die uns in diesem Jahr ins Haus stehen: mit dem Gutenberg-Projekt bekommen wir einen neuen Editor.

Das Tempo des Projekts, das kein geringeres Ziel hat, als das WordPress-Backend in großen Teilen neu zu erfinden, steuert auf eine Veröffentlichung im Frühsommer zu (den offiziell kommunizierten April halte ich persönlich für etwas sehr optimistisch).

Entwickelt wird das Projekt bislang als Plugin, das zum Testen bereits installiert und mit der größten Vorsicht eingesetzt werden kann. Daher wird in den letzen Wochen die Menge der zum Thema publizierten Artikel immer größer.

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Zehn Jahre später

Vor zehn Jahren habe ich meine erste Website mit Hilfe eines Content-Management-Systems eingerichtet. Nach einiger Recherche hatte ich mich seiner Zeit für Joomla entschieden. Doch schon nach einer Woche war die mühsam aufgesetzte Installation wieder Geschichte. Weil die Kunde der sicheren Passwörter seiner Zeit noch nicht bis zu mir durchgedrungen war, fand sich über Nacht auf der Seite interessante Viagra-Werbung. Die Schuld an diesem Problem ist sicher nicht bei Joomla zu suchen, aber ich war dennoch demotiviert und machte mich auf die Suche nach einem anderen CMS.

Und so gelangte ich am Mittag des 8. Januar 2008 schließlich zu einem kleinen aber feinen System mit dem Namen WordPress

Trial and Error

Was man als eingefleischter Nutzer eines Systems (nicht nur CMS, auch Betriebssysteme, Text-Editoren etc.) schnell vergisst ist, wie schwer die ersten Schritte fallen können. Ist man erst einmal auf den Baum geklettert, erscheint der Weg hinauf ganz klar, aber von unten betrachtet gibt es unzählige Wege.  Und weil 2008 noch lange nicht so viel dokumentiert war und WordPress selbst  noch lange nicht auf dem Stand war, auf dem wir es in den letzten Jahren erleben durften, waren meine persönlichen ersten Schritte schwer.

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Sprich und rede darüber

Foto von Florian Ziegler, unter CC BY SA 2.0 auf flickr

Während meiner Schulzeit war ich verrück danach, Vorträge zu halten. In den gefühlt 200 Jahren, die seither vergangen sind, habe ich diese Begeisterung fast komplett verloren und erst in diesem Jahr wirklich wiederentdeckt. Jetzt schlägt das Ganze ins andere Extrem um: ich marodiere durch die deutschsprachige WordPress-Community.

Ich bin nicht ganz sicher, wie es dazu kam. Es war auf jeden Fall keine willentliche Entscheidung. Plötzlich haben einige andere Meetup-Organisatoren gefragt, ob ich nich vorbeikommen wolle und etwas zu Thema X oder Y erzählen könne. Mehr war offenbar nicht nötig, um mich wieder zum Vortragen zu bringen.

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