WordPress, das Web und das Klima

Heute ist globaler Klimastreik, überall auf der Welt und an über 500 Orten in Deutschland. Ich beschäftige mich seit einigen Monaten mit dem Problem des Klimawandels, bin heute aber leider im Urlaub. Also habe ich statt Streik einen kleinen Blog-Post vorbereitet:

Der menschengemachte Klimawandel ist real. Und wir alle sind Teil des Problems. In einem Jahr, in dem wir in Europa gleich mehrere Hitzerekorde gebrochen und stellenweise mit heftigen Waldbränden und Trockenheit zu kämpfen haben, möchte ich auf solche solch triviale Aussagen eigentlich keine Zeit verschwenden, einigen wenigen hartnäckigen Klimaleugnern zum Trotz.

Wer über die selbst verursachten Klimaschäden nachdenkt, wird schnell Flugreisen, großen Wohnungen, Autos oder Fleischkonsum auf der Liste haben. Doch einen vergleichsweise großen Faktor übersehen wir nur all zu leicht: das Internet.

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Von Tweets zu Toots.

Community-Building in Zeiten von Twitter und Co.

Seit Mai 2010 war der Kurznachrichtendienst Twitter einer der Services, die mich mit der Welt verbunden haben. Freundliche, interessante und inspirierende Menschen waren hier ebenso zu finden, wie Nachrichten aus aller Welt. Tatsächlich sind sie es bis heute, Twitter arbeitet lediglich hart daran, für Nutzerinnen und Nutzer wie mich unbenutzbar zu werden

Kontakt mit der „Familie“

Die WordPress-Community als meine Wahl-Familie zu bezeichnen, mag pathetisch klingen, entspricht aber ziemlich genau meinem Empfinden. Und wie der Zufall es will, ist Twitter in der deutschen ebenso wie in der globalen Community ein beliebtes Kommunikationsmedium. Das ist für mich im Moment einer der Hauptgründe, Twitter noch nicht den Rücken zu kehren. Doch mit etwas Glück, könnte es für uns alle eine echte Alternative geben.

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Wir haben wpSEO gerettet, wir wissen es nur noch nicht.

Wer mich 2015 nach einem guten SEO-Plugin für WordPress gefragt hat, bekam innerhalb eines Sekundenbruchteils eine ganz definitive Antwort: wpSEO, das kostenpflichtige Plugin von Sergej Müller. Nach Sergejs Weggang und dem Verkauf begann jedoch der langsame Tod des Plugins. Dabei ist die Lösung für eine effektive Weiterentwicklung des Plugins denkbar einfach.

Rückblick 

In der Zeit nach Sergejs Weggang aus der Community herrschte einiges Stühlerücken. Die kostenfreien Plugins aus seinem Portfolio wurden dem Pluginkollektiv übergeben. Die Truppe kümmert sich bis heute – wenn auch in leicht veränderter Zusammensetzung – um die Plugins. Der WP LETTER, Sergejs kostenfreier WordPress-Newsletter, fand bei mir ein neues Zuhause und erscheint auch heute (fast immer) regelmäßig.

wpSEO hing lange Zeit in der Schwebe. Es war als Bezahl-Plugin auf dem deutschen Markt etabliert und für einen geringen zweistelligen Betrag als Lifetime-Lizenz erhältlich. Was Sergej im Gegenzug immer an Aktualisierungen und vor allem Support geliefert hatte, war das Geld mehr als wert. Als dann schließlich klar war, dass ein nicht ganz unbekannter SEO-Mensch die weitere Pflege von wpSEO übernehmen würde, war ich – und mit mir viele andere – erst einmal vorsichtig optimistisch.

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Von Pflänzchen und Pflanzen

Es hat sage und schreibe 10 Jahren der Arbeit mit (und an) WordPress bedurft, bevor ich mich zu diesem Schritt überwinden konnte. Ein eigenes Plugin im WordPress.org-Verzeichnis. Höchste Zeit also, dass wir über „Impressum” reden.

An einem kalten Tag Ende Oktober 2017 saßen mein guter Freund Matze und ich zusammen in Stuttgart und hatten die fixe Idee. „Mal eben” ein kleines WordPress-Plugin basteln. In der Theorie klang es relativ einfach: ein Plugin,  das einen Impressums-Generator direkt in das WordPress-Backend holt. Doch schon nach kurzer Zeit stellte sich raus: so etwas kann man entweder schnell programmieren oder richtig, wir entschieden uns für letzteres und haben im vergangenen halben Jahr den einen oder anderen Tag Arbeit und diverse Gläser Mate, Red Bull und Gin in das Plugin versenkt.

Show and Tell

Doch bevor ich mich zu lange in die Entstehungsgeschichte versteige, kommen wir doch lieber direkt zur Sache. Das Plugin, das am Ende aus unserer Idee entstanden ist, trägt den schlichten Namen Impressum und kann aus dem WordPress.org-Verzeichnis heruntergeladen oder direkt über Plugins > Installieren über das WordPress-Backend eingespielt werden.

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Euer Datenschutz kotzt mich an – Spam-Schutz in Zeiten der DSGVO

Die neue europäische Datenschutz-Grundverordnung ist dieser Tage in aller Munde. Kaum ein Kundengespräch kommt ohne die ominöse Buchstabenkombination aus. War es jetzt DSVGO, DGSVO oder DSGVO? Scheißegal, ab 25. Mai wird es ernst, was den Datenschutz angeht, und das ist gut so.

Wer jetzt konkrete Handlungsanweisungen von mir erwartet, wird vom folgenden Beitrag enttäuscht werden. Ich interessiere mich ausreichend für das Thema, um meine WordPress-Installationen, die von Freunden, Bekannten und Kunden bis zum 25.5. auf Linie zu bringen, aber mein Interesse reicht nicht aus, mich durch elende Gesetzestexte zu quälen und das ganze hier wiederzukäuen. Das können andere besser. Ich möchte über ein einziges WordPress-Plugin schreiben, das im Moment wieder in vielen Artikeln auftaucht: Antispam Bee.

Antispam Bee ist eines der Plugins, die von einer Gruppe names „Pluginkollektiv” betreut und weiterentwickelt werden. Das Pluginkollektiv besteht aus WordPress-Entwicklerinnen und -Entwicklern, die sich zum Ziel gesetzt haben, die hervorragenden Plugins von Sergej Müller zu pflegen und für die vielen hunderttausend Nutzer auf dem bestmöglichen Stand zu halten. Kleiner Disclaimer: ich selbst gehöre dem Pluginkollektiv an, bin im Folgenden also nicht nur unbeteiligter Dritter.

Der Kniff an Antispam Bee – wie an allen Plugins des Kollektivs: es ist von Anfang für den deutschen und europäischen Datenschutz konzipiert und heute deshalb die perfekten Lösungen für alle, die ihre Seiten etwas konformer mit der DSGVO machen wollen.

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