Nicht so fantastisch

Heute war Kinotag. Es gab den neuen Fantastic Four Streifen zu sehen. Mir war schon vorab zu Ohren gekommen, dass die Kritiken verhalten ausfielen und der Erfolg des amerikanischen Startwochenendes hinter den Erwartungen zurückblieb.

Soweit war es das aber auch schon. Ich habe keine Kritik gelesen und vorab nur einen einzigen Trailer gesehen. Ich wollte unvoreingenommen ins Kino gehen. Ich wollte, dass mir der Film gefällt. Aber nun ja, das hat nicht wirklich geklappt. Während der 100 Minuten Film habe ich mich selbst mehrfach beim Blick auf die Uhr erwischt.

Bevor hier ein gänzlich falscher Eindruck entsteht muss ich dazusagen, dass mir der Cast sehr gut gefällt. Da hört es aber auch schon auf.

Auf eine (in großen Teilen) bekannte Handlung wird zu viel Zeit verschwendet. Spannende Abschnitte, wie die ersten Gehversuche der Protagonisten mit ihren neuen Fähigkeiten, ganz klassische Schlüsselszenen in Comic-Verfilmungen, werden eiskalt übersprungen. Den Rollen fehlt alles in allem die nötige Tiefe.

Nach der langwierigen Vorbereitung war ich persönlich etwas geschockt, als ich von einem Moment auf den nächsten glaubte, ich einem fiesen Splatterfilm zu sitzen. Stichwort: Platzende Köpfe.

Erschwerend kommt hinzu, dass der Streifen bei aller – zum Teil zugegeben rech gut eingesetzten – Spannung die Tiefe und gleichzeitige Leichtigkeit missen lässt, die die Marvelfilme seit dem Start des Marvel Cinematic Universe auszeichnet. Hier scheint der Einfluss von 20th Century Fox an der Produktion durchzuscheinen.

Genug Kino für heute.

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