Blick in die Zukunft: WordPress und der Gutenberg-Editor

Wer sich ein wenig mit WordPress beschäftigt, wird zumindest am Rande schon von den Änderungen gehört haben, die uns in diesem Jahr ins Haus stehen: mit dem Gutenberg-Projekt bekommen wir einen neuen Editor.

Das Tempo des Projekts, das kein geringeres Ziel hat, als das WordPress-Backend in großen Teilen neu zu erfinden, steuert auf eine Veröffentlichung im Frühsommer zu (den offiziell kommunizierten April halte ich persönlich für etwas sehr optimistisch).

Entwickelt wird das Projekt bislang als Plugin, das zum Testen bereits installiert und mit der größten Vorsicht eingesetzt werden kann. Daher wird in den letzen Wochen die Menge der zum Thema publizierten Artikel immer größer.

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Zehn Jahre später

Vor zehn Jahren habe ich meine erste Website mit Hilfe eines Content-Management-Systems eingerichtet. Nach einiger Recherche hatte ich mich seiner Zeit für Joomla entschieden. Doch schon nach einer Woche war die mühsam aufgesetzte Installation wieder Geschichte. Weil die Kunde der sicheren Passwörter seiner Zeit noch nicht bis zu mir durchgedrungen war, fand sich über Nacht auf der Seite interessante Viagra-Werbung. Die Schuld an diesem Problem ist sicher nicht bei Joomla zu suchen, aber ich war dennoch demotiviert und machte mich auf die Suche nach einem anderen CMS.

Und so gelangte ich am Mittag des 8. Januar 2008 schließlich zu einem kleinen aber feinen System mit dem Namen WordPress

Trial and Error

Was man als eingefleischter Nutzer eines Systems (nicht nur CMS, auch Betriebssysteme, Text-Editoren etc.) schnell vergisst ist, wie schwer die ersten Schritte fallen können. Ist man erst einmal auf den Baum geklettert, erscheint der Weg hinauf ganz klar, aber von unten betrachtet gibt es unzählige Wege.  Und weil 2008 noch lange nicht so viel dokumentiert war und WordPress selbst  noch lange nicht auf dem Stand war, auf dem wir es in den letzten Jahren erleben durften, waren meine persönlichen ersten Schritte schwer.

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Sprich und rede darüber

Foto von Florian Ziegler, unter CC BY SA 2.0 auf flickr

Während meiner Schulzeit war ich verrück danach, Vorträge zu halten. In den gefühlt 200 Jahren, die seither vergangen sind, habe ich diese Begeisterung fast komplett verloren und erst in diesem Jahr wirklich wiederentdeckt. Jetzt schlägt das Ganze ins andere Extrem um: ich marodiere durch die deutschsprachige WordPress-Community.

Ich bin nicht ganz sicher, wie es dazu kam. Es war auf jeden Fall keine willentliche Entscheidung. Plötzlich haben einige andere Meetup-Organisatoren gefragt, ob ich nich vorbeikommen wolle und etwas zu Thema X oder Y erzählen könne. Mehr war offenbar nicht nötig, um mich wieder zum Vortragen zu bringen. Continue reading „Sprich und rede darüber“

Start auf simon.blog

Dieses Blog ist in den letzten 7 Jahren vermutlich häufiger umgezogen, als ich darin zum Schreiben gekommen wäre. Doch dieser Umzug ist einer freudigen Tatsache geschuldet: ich habe eine neue Domain gekauft. Mal wieder.

Die Rede ist von simon.blog. Nachdem mein Vorname nicht gerade zu den ungewöhnlichsten gehört und ich mir meinen Nachnamen mit einer Lebensmittel-Firma teilen darf, bin ich bisher nicht in den Genuss einer einfachen Vor- oder Nachnamen-Domain gekommen. Beim Start der .blog-Domains war ich endlich schneller als meine Namens-Vetter, habe eine saftige Gebühr in der Vorregistrierung gezahlt und komme jetzt in die Verlegenheit, diese neue Adresse irgendwie bespielen zu müssen.

Daher wohnt das Blog, das ich vorher auf simonkraft.de liegen hatte jetzt hier – die alte Domain wird eine kleine „Über mich“-Seite und mein Fotostream und ein kleines Geolocation-Experiment werden etwas prominenter platziert – alle vier Seiten mit einer gemeinsamen Navigation.

Doch ein Blog-Umzug wäre ohne ein Redesign nicht komplett. Dieses Mal habe ich mich dafür entschieden, ein komplett eigenes Design zu basteln, das ebenfalls auf allen vier Seiten zum Einsatz kommt und auf das ich in den nächsten Wochen noch im Detail zu sprechen kommen werde.

 

Auditive Vorfreude

Diese Woche wird meine Podcast-Woche. Zum einen, weil nach langer Durststrecke endlich wieder ein #PodFrmRM #Podäppler stattfindet.

Diese kleine, aber illustre Runde frankurter Podcastern/innen, angehender Podcaster/innen und Hörer/innen hat sich als lockeres Meetup bisher zwei mal getroffen.

Beide Mal wurde ich immer mehr dazu angestachelt, mein eigenes Podcast Projekt – das liegt seit April 2014 ganz konkret in der Schublade – endlich etwas voranzubringen.

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Nicht so fantastisch

Heute war Kinotag. Es gab den neuen Fantastic Four Streifen zu sehen. Mir war schon vorab zu Ohren gekommen, dass die Kritiken verhalten ausfielen und der Erfolg des amerikanischen Startwochenendes hinter den Erwartungen zurückblieb.

Soweit war es das aber auch schon. Ich habe keine Kritik gelesen und vorab nur einen einzigen Trailer gesehen. Ich wollte unvoreingenommen ins Kino gehen. Ich wollte, dass mir der Film gefällt. Aber nun ja, das hat nicht wirklich geklappt. Während der 100 Minuten Film habe ich mich selbst mehrfach beim Blick auf die Uhr erwischt.

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Kein Hamaka Review

Im Frühjahr bin ich auf der Crowdfunding Plattform Startnext über ein schickes kleines Projekt gestolpert.
Die beiden Gründer hatten eine spannende Idee: sie wollten eine kompakte, hyperleichte Hängematte auf den Markt bringen.

Ich, der ich aktuell weder eine Hängematte, noch einen Garten besitze, war sofort überzeugt und habe das Projekt unterstützt.
Nach erfolgreicher Finanzierung auf Startnext ging das Ganze in die Produktion und wurde im Juli endlich ausgeliefert. Continue reading „Kein Hamaka Review“