Weniger miese Twitter-Embeds bitte!

WordPress erlaubt seit ewigen Zeiten das Einbetten von Inhalten Dritter in Beiträgen und auf Seiten. Im alten Editor konnten einfach Links zu Inhalten populärer Dienste wie Twitter, Soundcloud, YouTube etc in den Inhalt eingefügt werden. Über ein pfiffiges, oEmbed genanntes Format war WordPress dann in der Lage die verlinkten Inhalte von den jeweiligen Plattformen abzurufen und auf der eigenen WordPress-Seite einzubetten. Im Block-Editor gibt es eigene Blöcke für die jeweiligen Anbieter, am Grundprinzip hat sich an diesem Mechanismus aber nichts geändert.

Das Ganze ist perfekt, wenn Videos eingebunden, Tweets in einen größeren Kontext gesetzt oder die eigene Musik präsentiert werden soll. Doch wie so oft ist nicht alles Gold, was glänzt. Negativen Nebeneffekte eingebetteter Inhalte sind vielfältig.

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Ich mache was Neues

Ende September wurde ich zu einem sehr, sehr spontanen Video-Call eingeladen. Auf dieses kurze Gespräch folgten viele lange Gespräche und schließlich eine große Entscheidung.

Ich wage einen neuen Schritt und werde nach über vier Jahren als Senior-WordPress-Entwickler bei Ströer Online Marketing neue Wege gehen, um mich neuen, spannenden Herausforderungen zu widmen. In wenigen Tagen werde ich deshalb zum ersten Mal in meiner neuen Rolle mit dem großartigen Team bei YITH arbeiten.

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Fünf Jahre WP Letter

Heute vor fünf Jahren war ich mächtig aufgeregt. Der Grund dafür war so sonderbar, dass niemand aus meinem Nicht-Nerd-Umfeld ihn verstanden hätte: ich war kurz davor, zum ersten Mal eine Ausgabe des WP Letter zu veröffentlichen.

Der kostenlose, wöchentliche WordPress-Newsletter wurde in den knapp drei Jahren davor von Sergej Müller geschrieben, der im Juni 2015 aber seinen Rückzug aus der Community bekannt gegeben hatte.

Staffelstab

Am 15. Juni 2015 war es also an mir, den Staffelstab zu übernehmen und dafür zu sorgen, dass zumindest dieser kleine Teil von Sergejs Erbe weiter besteht. Nach ein paar sehr aufregenden ersten Wochen habe ich es geschafft, die 4-6 Stunden Arbeit an den wöchentlichen Letter-Ausgaben in meinen Alltag zu integrieren. Im Laufe der folgenden Jahre habe ich zigtausende deutsch- und englischsprachige Artikel zu WordPress gelesen und scherze gern, dass in Deutschland kein Beitrag zu WordPress veröffentlicht wird, der nicht früher oder später auf meinem Tisch landet.

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Zwölf Jahre und kein bisschen leise

Am 8. Januar 2008 habe ich zum ersten Mal in meinem Leben eine Website mit WordPress gebaut. Das wäre nicht weiter erwähnenswert, wenn ich nicht heute, zwölf Jahre später noch immer täglich mit dem CMS arbeiten würde, durch mein Wissen um das System jeden Monat meine Miete zahlen und unzählige Menschen aus der WordPress-Community meine Freunde nennen könnte.

Anders als man jetzt vielleicht denken möchte, werde ich mich in diesem Artikel aber nicht mit einem Rückblick auf die letzten zwölf Jahre beschäftigen. Das habe ich zu meinem Zehnjährigen getan und mein Leben ist wirklich nicht spannend genug, dass sich jährliche Rückblicke lohnen würden. Ich möchte vielmehr einen Ausblick geben, auf mein wichtigstes Projekt des Jahres 2020.

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Alle Augen auf Barrierefreiheit

Zum Start des neuen Jahrzehnts habe ich ein neues kleines Projekt, von dem ich berichten kann. Wer den WP Letter regelmäßig liest, hat vielleicht schon bemerkt, dass ich immer wieder Beiträge zum Thema Barrierefreiheit vorstelle.

Das kommt nicht von ungefähr, liegt mir die Barrierefreiheit des Webs im Allgemeinen und von WordPress im Speziellen doch besonders am Herzen.

Aufmerksamkeit schaffen

Weil aber auch im Jahr 2020 die Barrierefreiheit noch viel zu oft ignoriert oder besten Falls stiefmütterlich behandelt wird, möchte ich jetzt im Januar den Themenmonat Barrierefreiheit ausrufen.

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