07.05.2026

Was im Europa-Park passiert muss nicht im Europa-Park bleiben

Der CloudFest Hackathon ist intensiv. Drei vollgepackte Tage voller Arbeit und Kreativität im Europa-Park. In diesem Jahr hatte ich die Ehre, als einer von drei Projekt-Mentoren dabei zu sein. Wenn ich das so sage, klingt es immer noch ein bisschen seltsam… Der Hackathon ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil meines jährlichen Kalenders. Ich meine es also ganz wörtlich, wenn ich sage: Ich war wirklich überwältigt, als Carole mich irgendwann im letzten Jahr gefragt hat, ob ich Teil ihres kleinen Teams für den Hackathon sein möchte.

Zu beobachten, wie tolle Projektleiter*innen und ihre Teams aus groben Ideen zum Beginn des ersten Tages bis zum Ende der Veranstaltung tatsächlich funktionierende Demos machen. Das ist jedes Mal wieder sehr sehr cool zu sehen. Mit allerlei „KI“-Werkzeugen waren die Teams in diesem Jahr nochmal deutlich dynamischer.

Ist die Arbeit getan, nur weil das Event vorbei ist?

Nach jedem CloudFest Hackathon kommt… für manche Teilnehmer*innen erst noch das CloudFest selbst. Aber für hoffentlich alle dann ein paar Wochen Ruhe und Stille. Alle reisen nach Hause, der Alltag und die Arbeit melden sich zurück. Und oft wird es auch um Projekte, die viel Schwung hatten, langsam ruhiger werden. Das haben wir schon häufiger beobachtet und denken darüber nach, wie wir das in Zukunft angehen können. Für dieses Jahr gibt es dafür noch keine offizielle Lösung.

Aber ich bin noch nicht ganz fertig und ich hab eine Idee. Ich biete allen interessierten Project-Leads an, sie auch jetzt nach dem Hackathon zu begleiten und dabei zu helfen ihre Projekte auf nachhaltige Beine zu stellen und am Leben zu halten. 

Das hat absolut nichts mit einem schicken und formelle, strukturierten Mentorship-Programm zu tun. Es ist eher so: Ich bin da für Projekte, die unsicher sind, wohin es als Nächstes gehen soll, oder die einfach jemanden brauchen, mit dem sie laut denken können. Ich habe einige Jahre im Open-Source-Bereich im Produkt-Management gearbeitet (aktuell mit den wunderbaren Menschen bei Patchstack), und ich würde dieses Wissen liebend gerne einsetzen, um unseren Hackathon-Projekten zu helfen, weiter zu glänzen, gute Prioritäten zu setzen und vielleicht sogar Verbindungen zu potenziellen Partner*innen herzustellen.

Contributor*innen motivieren, Produktstrategie, Roadmap-Priorisierung, herausfinden, wer die tatsächlichen Nutzer*innen sein könnten, und abwägen, was realistisch ist und was aufregend aber vielleicht etwas zu viel. Was auch immer hilfreich ist, wir können gemeinsam einen Blick darauf werfen.

Wenn ihr beim CFHack 2026 dabei wart und das Gespräch fortsetzen möchtet, meldet euch auf Mattermost oder direkt hier in den Kommentaren. Und dann schauen wir einfach mal. Ich habe für das Ganze keinen Zeitplan und absolut kein Druck. Und wer weiß, vielleicht haben wir ja mal ein Projekt, dass für einen Zweiten Hackathon Zurück kommt. Wie wäre es in 2027?

Simon Kraft

Ich begeistere mich seit 2008 für WordPress. Als Product Manager, Blogger, Newsletter-Schreiberling oder Podcast-Host. Besonders gerne bin ich aber da, wo die Community zusammenkommt: bei Meetups, WordCamps und allem, was dazwischen passiert.

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